Der frubiase® SPORT blog

22. Februar 2008
von Axel

Was Lauf-Fans sonst noch machen…

ideale BedingungenWer gerne joggt, ist oft auch anderen Sportarten gegenüber nicht abgeneigt. So geht es auch mir. Im Winter, wenn Ben Wettervogel nach schneereichen Wochen kleine Sonnen auf die Wetterkarte zeichnet, hält mich nichts mehr. Dann geht es raus aus München und ab in die Berge zum Skitourengehen. Beim Tourengehen zahlen sich die abendlichen Joggingrunden aus. Je besser die Kondition, desto leichter fallen der Aufstieg durch unverspurten Schnee auf die Gipfel der Berge und vor allem die langen Abfahrten bis ins Tal. Fernab von Skilift und Party-Hits, von übervollen Pisten und langen Schlangen an den Almhütten fühle ich mich am wohlsten. Skitourengehen bedeutet für mich Auspowern, den Kopf freikriegen, die Aussicht genießen und mit guten Freunden Schritt für Schritt die Berge erobern. Allerdings ist so eine Skitour nicht ganz ungefährlich. Daher ist es wichtig, verlässliche und bestenfalls erfahrene Partner mitzunehmen, die bei der Tourenplanung helfen, und auch bereit sind, Verantwortung für die Gruppe zu übernehmen. Lawinenlagebericht, aktuelle Wettervorhersage für das Tourengebiet, optimale Ausrüstung auch für den Notfall (Lawinenpiepser, Lawinenschaufel usw.), Karten – all das sind wichtige Bestandteile einer jeden Tour. Einfach loslaufen, wie ich das vom Joggen gewohnt bin, geht hier leider nicht. Die gewissenhafte Vorbereitung ist das A und O.

Sonnige AusssichtenSchön ist es, wenn mich so ideale Bedingungen erwarten wie am letzten Wochenende am Achensee im Rofan-Gebiet. Bei Lawinenwarnstufe 2 und Sonnenschein pur nahm ich mir zwei mittelschwere Touren um die 400 Höhenmeter vor. Dass die Tour am zweiten Tag dann fast doppelt so lang wurde, lag am kleinen Umweg, den ich einlegen musste, um meine Sonnenbrille zu suchen, die ich am Tag zuvor bei der Pause kurz vor dem Gipfel auf einem Felsen liegen gelassen hatte. Einen echten Ausdauersportler wie mich kann das natürlich nicht schocken. Hauptsache Camelbag und Thermoskanne sind gut gefüllt, so dass man nicht ungeplant auf dem Trockenen sitzt.
Übrigens: Um eine alpine Tour zu gehen, muss man nicht unbedingt auf Skiern unterwegs sein. An diesem Wochenende bin ich zahlreichen Schneeschuhwanderern begegnet. Hierbei gibt’s auch die Snowboard-Variante: Mit Schneeschuhen an den Füßen und Snowboad auf dem Rücken rauf auf den Berg und mit dem Snowboard durch den Tiefschnee runter ins Tal. Also Freunde des Laufsports, ab in die Berge und los geht’s mit dem Höhentraining.

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