21. August 2008
von Hauke König
Vorbereitungen für den Weser-Lauf
Also noch dreieinhalb Wochen bis zum Lauf an der Weser. Ich habe mein Trainingspensum auf 180 km die Woche hochgeschraubt, was mir kaum noch Freizeit übrig läßt. Mein Begleit-Team steht und ich bin sehr froh, dass genau diese Leute mitkommen. Ich kenne sie gut und mag sie alle sehr gerne. Christoph wird einen Dokumentarfilm drehen und die gesamte Zeit dabei sein. Wir haben auch schon Laufklamotten ausgesucht, die filmerisch am besten kommen (lieber grau als schwarz, bitte nix rotes etc ). Die Trainingsläufe, die ich momentan mache, sind in der Regel sehr lang und sehr langsam (7.30min/km). Entsprechend ist meine Pulsfrequenz natürlich auch sehr weit unten (115-125). Ich versuche meinen Körper an sehr lange Distanzen heranzuführen, ohne mich dabei zu verausgaben. Im Gegenteil. wenn ich nach 5 oder 6 Stunden nach Hause komme, fühle ich mich frisch und fit.
Ich habe ein sehr gutes Gefühl mit meinem Team über die 365 km zu kommen und freue mich schon sehr darauf, endlich am 14.09. in Hannoversch Münden loslaufen zu können. Am Samstag den 23.08. steht ein Lauf über 100 km an, den ich ganz ruhig in 12,5 Stunden laufen werde. Dieser Lauf findet im Rahmen des Außenalster-Ultramathons statt. Der hat zwar nur 52 km, aber ich laufe von meinem Haus zur Außenalster, lauf da den Ultralauf, dreh noch eine Extrarunde und laufe dann nach dem Ultralauf wieder zu mir zurück. Macht insgesamt 100km.
Klingt übrigens auch für mich irgendwie komisch, aber…muss ja, ne ?
Bin beeindruckt von Deiner Konsequenz. Weisst Du (oder sonstwer hier) eigentlich, ob Du mit Deinem Lauf auch irgendeinen Rekord auf- oder einstellst? Und wie siehts eigentlich mit medizinischer Betreuung während des Laufs aus?
Tachchen Ingo,
also da die Strecke nicht offiziell vom Deutschen Leichtathletikverband oder der Deutschen Ultramarathonvereinigung vermesse ist, kann es keine amtlichen Ergebnisse geben. Weder für die Länge der Strecke (da gibt es eh noch ganz andere Typen ( Die laufen Distanzen sag ich dir…),als auch für die Zeit. Und da würde ich auch keine Rekorde aufstellen. Ich laufe so eine Strecke ja auch zum ersten mal und und kann mich selbst also noch nicht einschätzen. Aber nach zwei durchlaufenen Nächten fühlt man sich warscheinlich ein wenig ga-ga. Ich werden ganz langsam laufen und zwischendurch immer wieder schauen,was noch geht. Aber es ist ersteinmal für mich superwichtig gaaanz locker anzulaufen. Das Wichtigste ist für mich durchzulaufen und anzukommen. Und das muß keine Rekorde brechen oder gut aussehen. Einfach immer im Moment laufen, yeah!!!
Zur medizinischen Seite: Es fahren weder Ärzte, noch Physiotherapeuten mit. Wenn ein Problem auftaucht, muß ich es alleine lösen oder eine Entscheidung treffen. Dabei höre ich allerdings auch auf das Urteilsvermögen meines Teams. Und die sind gut.
Hi Hauke,
ich drücke Dir die Daumen für deinen Lauf. Ich halte es zwar für ziemlich verrückt, aber genau das ist es was ich wiederum daran so toll finde.
Es sind genau die besonderen Dinge welche man wahrscheinlich in seinem Leben nie vergisst. Ich denke Zeit ist ein nebensächlicher Aspekt für deinen Lauf. Es ist der Lauf selbst der im Mittelpunkt steht. Das “besondere” und “einzigartige” Erlebnis!
Ich bin riesig gespannt was Du so erlebst.
Viel Glück!
Gerd
Hi Hauke, auch ich wünsche dir viel Erfolg, aber vor allem viel Spaß bei deinem Lauf. Geniesse es, so etwas ist wahrscheinlich einmalig im Leben.
Ich drück dir die Daumen für dein Ziel.
Laufende Grüße,
Daniel