7. November 2008
von Axel
Übergangszeit zwischen Sommer und Wintersport
Nachdem in letzter Zeit auf dieser Seite viel über ernste Themen von Laktatmessungen bis zum Body-Mass-Index die Rede ist, nun mal wieder ein Beitrag zu den angenehmeren Seiten des Sports. In Sachen Freizeitgestaltung hänge ich gerade ein bisschen in der Luft. Nach dem Kälteeinbruch der letzten Wochen ist das Mountainbike bereits im Keller verstaut, die Ski aber aus Schneemangel noch immer nicht von Staub und Spinnweben befreit. Aber auch in dieser Übergangszeit muss man sich zu beschäftigen wissen und so haben wir uns letztes Wochenende das Ettaler-Mandl als kleine „Kater-Tour“ ausgesucht. Bei erstem Frost und gegen Mittag strahlendem Sonnenschein sind wir dann über den Laber, Richtung Mandl aufgestiegen. Bei der Bergstation der Laber-Berg-Bahn angekommen, waren wir dann doch überrascht, wie viele Menschen in eine so kleine Gondel passen und jetzt mit uns den Berg besiedeln. In einer Tourenbeschreibung war bereits davon die Rede, dass das schwierigste am Aufstieg die Geduldsprobe vor dem Einstieg in den Steig ist. So war es dann auch und wir reihten uns brav zwischen rüstigen Rentnern und der Ettaler-Krabbel-Gruppe ein und warteten bis unsere Zeit für den Steig gekommen war. Oben angekommen waren aber alle Wartezeiten schnell vergessen und wir haben zusammen mit den 3- und 93-jährigen Gleichgesinnten die Aussicht genossen.
Ganz ohne Hintergedanken wurde die Tour aber natürlich nicht gewählt. Im Winter bietet die Laberbahn Deutschlands steilste Freeridepiste und die galt es natürlich nebenbei auszuloten. Das Fazit ist klar: Mit dem Schnee werde auch ich an den Laber zurückkehren…