18. März 2009
von TanjaP
Welche Sportart hat Flirtpotenzial?
Beim Sport bin ich ein echtes Mädchen. Mache am liebsten in überwiegend weiblicher Runde Yoga und Pilates. Und manchmal gehe ich sogar (in einer rosa Trainingshose!) zur Aerobic-Stunde. Heute kann ich mir das zum Glück auch erlauben, schließlich bin ich vergeben und schaue nicht mehr allzu aufmerksam nach attraktiven Mitsportlern des anderen Geschlechts. Trotzdem habe ich noch ein paar Tipps aus meinen Singlezeiten auf Lager, in denen ich herausfinden wollte, welche Sportarten eigentlich echtes Kennenlern-Potenzial mitbringen. Hier die wichtigsten – natürlich vollkommen subjektiven – Erkenntnisse:
- Kampfsport wie Karate, Aikido, Jiu Jitsu
Ganz klar, es wimmelt in solchen Kursen nur so von Typen, die Jean-Claude van Damme (bääh!), Jackie Chan oder Jet Li nacheifern wollen. Ich startete seinerzeit ein Jiu-Jitsu-Experiment und in meinem Kurs waren neben ziemlich gruseligen Halbstarken auch einige durchaus ansehnliche Männer vertreten. Und mit einem davon traf ich mich einen Sommer lang zum privaten Training…
Flirt-Faktor: Grundsätzlich hohe Männerdichte, Körperkontakt ist Pflicht, die Trainingsklamotten machen schlank und das Training stärkt nebenbei das Selbstbewusstsein – meiner Meinung nach die Nummer Eins der Flirt-Disziplinen!
- Teamsport wie Handball, Fußball, Volleyball
An meine Volleyball-Erfahrung habe ich nur noch eine sehr verschwommene Erinnerung, die liegt nämlich ungefähr 22 Jahre zurück und fand auf einer Jugendfreizeit statt. Trotzdem war’s ein voller Erfolg: Der niedlichste Junge unseres Teams fragte mich nach dem Match, bei dem ich mich todesmutig vor ihm auf den Boden geworfen und den Ball trotzdem nicht mehr erwischt hatte, ob wir nicht Händchen halten wollen.
Flirt-Faktor: Für mich als Ballsport-Niete wichtig: Im Team kann man mangelndes Talent ganz gut vertuschen. Der Männer-Frauen-Anteil ist normalerweise bunt gemischt, meistens gehen hinterher alle gesammelt noch was trinken, was das Kennenlernen leichter macht. Insgesamt also einen Versuch wert!
- Paartanzkurse wie Salsa, Tango, Swing
Ja, mit dem Tanzen ist das so eine Sache. Theoretisch die perfekte Sportart zum Verlieben, Körper- und Blickkontakt und mitreißender Soundtrack schon inbegriffen. Blöd nur, wenn man wie ich im Swing-Tanzkurs für Singles an einen hölzernen Besserwisser gerät („Nein, du hättest dich LINKSRUM drehen müssen!!“), der in der Hüfte ungefähr so viel Schwung wie ein Besenstiel hat. Auch ist die Gefahr groß, einen begabten, attraktiven Parkettpartner zu ergattern, der dann aber leider nur Augen für den knackigen Tanzlehrer hat…
Flirt-Faktor: Eigentlich super, weil die Atmosphäre üblicherweise locker ist und man beim Tanzen grundsätzlich gute Laune kriegt. Man muss bei der Damenwahl allerdings ein bisschen Glück haben. Auf jeden Fall ausprobieren!
Danke für die schönen Tipps
Bei Teamsportarten ist – zumindest meinen Erfahrungen nach – das Problem, dass dabei häufig Männer und Frauen getrennt trainieren. Das ist natürlich eher suboptimal. Wobei, wenn man danach gemeinsam weg geht, dann geht das wieder.