2. November 2009
von Thomas Ehmke
Zeit für den zweiten KILL50
Ja, es ist mal wieder Zeit für den KILL50 (www.KILL50.de). Genauer gesagt, nächstes Wochenende. Das Wetter hat sich ja auch dementsprechend entwickelt: Die Trails sind matschig und mit Blättern verdeckt, nachts ist es noch kälter und kein normaler Veranstalter würde darauf kommen, im November seinen 50 Meilen Traillauf abends um 18 Uhr zu starten. Der Zielschluss ist dann am Sonntagmorgen um 9 Uhr.
Wobei die Erfahrungen vom letzten Jahr gezeigt haben, dass der ortsunkundige Läufer die Strecke bei Tageslicht sowieso nicht finden würde.
Noch kurz zur Strecke. Es ist ein Trail, zwar ab und an unterbrochen durch kurze Asphaltstrecken, aber sonst nur Waldwege und Singletrails – von Anfang bis Ende gleich schwer. Wer irgendwann mal denkt, der Berg geht nicht mehr steiler oder das ist nun der letzte Anstieg gewesen … es geht noch schneller und wir haben hier wirklich noch steilere Berge.
Der Originalton des Veranstalters:
„Der KiLL50 mit seinen über 2000 Höhenmetern wird kein Spaziergang. Lange Rampen und steile Anstiege werden von deinen Beinen und von deinem Kopf alles fordern. Im November ist zusätzlich noch das Wetter gnadenlos. Und auch, wenn der Weg überwiegend im Wald verläuft, musst du nassgeschwitzt aufs offene Feld hinaus. Der Wind, der Schnee oder der Regen wird die letzte Wärme aus deinen Gliedern ziehen“.
Nachdem ich schon letztes Jahr beim KILL50 mit Hauke König zusammen gestartet bin, werden wir – wenn nichts mehr dazwischen kommt – wieder zusammen am Start stehen. Das wird ein Spaß! Denn der Veranstalter macht keinen Hehl daraus, dass er versucht, mit der Strecke wirklich das Äußerste aus den Läufern herauszuholen.
Na, dann wollen wir mal! Sollte ich verraten, dass wir eine echte Wildschweinplage haben und wie ich gestern auf einem Teilstück des KILL50 im Nebel erfahren musste, auch streunende Hunde, die sich nicht leicht so verscheuchen lassen…
Habe beschlossen mir jetzt mal ein Spray gegen diese Hindernisse zu besorgen.