20. April 2011
von Uwe S.
In großen (Fort-) Schritten
Heute mal wieder ein kleines Statement zum bisherigen Training für unser Marathonprojekt – schließlich nähern wir uns mit Riesenschritten dem Tag der Wahrheit
In den letzten Wochen wurden die Trainingseinheiten für mich immer interessanter. Es waren Belastungen, die ich in dieser Form so noch nie von meinem Körper verlangt habe und die ich mir selbst zum Teil auch gar nicht zugetraut habe. Aber es ist ein verdammt gutes Gefühl, solche „Nettigkeiten“ doch zu packen.
Da wären z.B. die Tempoeinheiten: Bislang hing mir schon nach kürzester Zeit die Zunge aus dem Hals, wenn ich mal auf dem Laufband probiert habe, irgendwo im Geschwindigkeitsbereich von 10,5 bis 11,5 km/h zu laufen. Tja, und mittlerweile halte ich sogar auf „längeren“ Einheiten von etwa 50 Minuten ein Tempo von 13,5 km/h noch gut mit, ohne anschließend ins Koma zu fallen
Kürzlich haben wir mal wieder einen kleinen Testlauf über 3000m absolviert. Meine Zeit: 12:07 Minuten. Das ist für mich echt gut, zumal das eine Geschwindigkeit von fast 15 km/h war.
Okay, zugegeben: Das ist nun keine Geschwindigkeit, mit der ich beim Marathon laufe oder gar den gesamten Lauf absolvieren werde. Aber man merkt daran einfach die stetigen Fortschritte. Auch bei den langen Einheiten ist’s bislang recht positiv verlaufen, was der Motivation auch gut tut. Beim 3-Stunden-Lauf vor drei Wochen – mit einem Durchschnitt von 9,5 km/h – ging’s mir so gut, dass ich ohne weiteres auch noch die restlichen, fehlenden knapp 14 Kilometer hätte laufen können. Gut zu wissen, dass ich also die 42 km absolvieren kann und selbige mir nicht mehr so viel „Angst“ machen, wie zu Beginn des Projekts ![]()
Mal sehen, was die nächsten intensiven Trainingswochen noch so bringen werden … bin gespannt.
Und Danke an Ulrike für deinen Post – Motivation & Freude sind und werden auch weiterhin gegeben sein ![]()
Liebe Grüße
Uwe
Hallo Uwe
und alle Mitstreiter “drinnen & draußen”,
mein erster Eintrag hier, so langsam rückt der KnaMa doch ins Bewußtsein.
Und auch mein erster Marathon überhaupt.
Ich laufe regelmäßig, obwohl ich bis vor gut 2 Jahren noch ein absoluter Sportmuffel war. Werde also keine Spitzenzeit hinlegen.
Längste Trainingsdistanz waren bislang 36 km, die 42,x will ich mir noch für den Wettbewerb aufheben. Deine Zeiten dürften so grob meinen entsprechen, obwohl’s immer ein bißchen unterschiedlich läuft. Hitze (wie heute) sind für mich eher anstrengend, überhaupt hängt’s irgendwie sehr von der Tagesform ab.
Ich denke die Wettkampfsituation wird schon auch noch etwas beflügeln, allerdings sehe ich da auch etwas das Risiko, sich anfangs zu sehr zu verausgaben, was man am Ende dann büßen muß.
Für mich ist es wichtig, das Ganze in einer für mich guten Zeit zu schaffen, vor allem also “zu schaffen”
) und den Spaß nicht zu verlieren. Ganz entspannt also, und so werde ich auch die restliche Zeit eher für gemäßigtes Training nutzen. Keinesfalls irre machen lassen, viele andere würden ja nicht mal kürzere Strecken durchhalten.
Nicht den Spaß verlieren,
bis dann,
Alex