27. Mai 2011
von Matt Root
Hallo Sportler,
seit meinem letzten Leistungstest sind schon wieder ein paar Wochen verstrichen. Der Test fiel aber trotz eines schwächeren CO2 -Wertes insgesamt besser aus, als der vorherige. Ich weiß nicht genau warum, aber ich konnte mich um ganze 90 Watt steigern. Da habe ich mir gedacht, dass ich mich bei einem Cross-Country (CC)-Rennen anmelden könnte, um weitere Trainingseinheiten für das Downhill zu bekommen. Gesagt getan.
Ich habe mich nun für den gesamten Eifel-Mosel-Cup angemeldet und das erste Rennen fand vorletzte Woche in Mehren statt. Da es mein erstes CC-Rennen war, hieß es für mich völliges Neuland erkunden. In den ersten Runden konnte ich mich ganz gut schlagen. Dank meines Teamkollegen, der später dann dazu kam, konnte ich sogar meinen Wasservorrat erneut auffüllen. Am Ende konnte ich das Rennen allerdings nicht wie gedacht beenden. Warum? Da ich eigentlich aus der Downhill-Sparte komme, fahre ich bergab normalerweise schneller, wie manch andere
So kam es dann, dass ich in der vorletzten Runde zu schnell unterwegs war und einen Gegenhang als Anlieger nehmen musste. Das hatte einen Platten zufolge. Ich fuhr die Runde zwar noch zu Ende, allerdings etwas bedrückt. Aber das ist Racelife. Wenn nicht ich dann jemand anders. Die Ergebnisliste versprach Gutes, trotz des Platten kam ich noch auf Platz 45 von 116. Ohne Platten hätte ich es womöglich in die Top 20 geschafft und das bei meinem ersten richtigen CC-Rennen.
Was gibt es sonst noch zu berichten? Zum Beispiel, dass am Wochenende das bekannte Rennen – der “Schinderhannes” – stattgefunden hat. Da wir in unserem Verein einen Newcomer haben, der gerade mal 14 Jahre alt ist und in die Rennszene einsteigen will, habe ich ihm angeboten, ihn auf dem Halbmarathon von 67km zu begleiten. Doch am Morgen des Rennens musste ich feststellen, dass ich nicht die gewohnten Kraftreserven bzw. Kraft und Lässigkeit hatte, wie bei anderen Marathons. Doch dann war’s schon zu spät. Vielleicht lag es daran, dass ich morgens hoffnungslos verschlafen hatte.
Ich merkte schon bei Kilometer 30, dass ich nicht wie gewohnt lässig schnell treten konnte.
Aber wir kamen zum Schluss dann doch gut ins Ziel. Insgesamt war das Rennen war ein sehr großer Erfolg: Es starteten über 800 Fahrer, dabei konnte ich mich in meiner Altersklasse zwar nur auf Platz 18 schieben. Aber mein Schützling fuhr auf Rang 5 und das bei seinem ersten Halbmarathon.
Mit mehr Training und einer Portion richtiger Ernährung werden wir bald das Feld von hinten aufrollen ![]()
Greaz Matt