Der frubiase® SPORT blog

14. Juni 2011
von Matt Root

Hallo Sportsfreunde,

Am letzten Wochenende war es soweit, der Saisonauftakt in Winterberg mit dem großen iXS Dirt Masters Festival stand auf dem Programm. Wie seit Jahren wurden die Wohnungen in Winterberg wieder von Donnerstag bis Sonntag reserviert, denn ein paar Mitglieder unseres Vereins starteten bereits am Donnerstag beim iXS Rookies Downhillcup. So machten auch wir uns am Donnerstag auf die Socken, um die Hersteller und neuen Marken zu begutachten und zu schauen, was sich in der Saison schon in Sachen Produkten verändert hat. Damit waren wir den ganzen Donnerstag gut beschäftigt, denn wie in jedem Jahr gab es einige spannende Produktneuheiten zu entdecken. 

Da das Training freitags immer erst gegen 14.00 Uhr beginnt, hat man normalerweise viel Zeit sich noch etwas auszuruhen und etwas länger zu schlafen. Doch in diesem Jahr war alles etwas anders, da wir nicht mehr in der Hobby-Klasse unterwegs sind, sondern in der Lizenz-Klasse. Das bedeutet, dass man die Lizenz immer bei sich tragen muss. Doch was passiert wenn man diese einfach in die Hose steckt und dann in der Wohnung merkt, dass man sie verloren hat? Genau, man ist erstmal etwas verdutzt und beginnt dann zu suchen. Doch wo kann sie sein? Da wir zuvor die Downhillstrecke abgelaufen sind, konnte sie nur dort auf dem Weg dorthin oder auf dem Heimweg liegen. So machten wir uns um 0.30 Uhr auf den Weg, um die Lizenz zu suchen. Nach etwa einer guten 3/4 Stunde hatten wir sie dann gefunden, mitten auf dem Forstweg im Wald. Was für eine Erleichterung. Damit konnte das Training am Freitag also beginnen.

Die Strecke war sehr schnell und machte riesigen Fun auch wenn das einige der Teilnehmer vielleicht nicht behaupten würden. Denn der große Anteil an Wurzeln und Steinen machte dem ein oder anderen nicht ganz so viel Spaß, doch war die Streckenlegung insgesamt meiner Meinung nach sehr gut gewählt. So verging die Zeit wie im Flug. Abends wurde auf dem Festivalgelände zwar schwer gerockt, doch das interessierte uns nicht so wirklich, denn wir mussten am nächsten Morgen relativ früh wieder raus. Relativ hieß in dieser Saison um 9 Uhr – und nicht wie sonst schon um 7 Uhr –  am Lift stehen. Nach dem Training hatten wir noch genügend Zeit, um eine sehr sehr lange Pause einzulegen. Denn der  Seeding-Run war für uns erst um 16.30 Uhr angesetzt. Wir machten uns also noch mal auf den Weg nach Hause, um ein bisschen zu schlafen und uns auszuruhen.

Dann ging’s los: Um 16.30 Uhr standen Olli und ich am Start. Zuerst musste ich  die Strecke bezwingen und schaffte es in einer Zeit von 1:57 Minuten und platzierte mich damit auf den 52. Platz, was für das erste Rennen gar nicht mal so schlecht ist. Oliver schaffte es auf Platz 120 mit einer Zeit von 2:06 Minuten. Mit den Ergebnissen waren wir sehr zufrieden – schließlich war es das erste Rennen in diesem Jahr und dann auch noch in der Lizenzklasse. Leider gab es in diesem Jahr zahlreichen Stürze. Wir wünschen auf diesem Wege allen Teilnehmern, die mit dem Helikopter vom Steinfeld oder mit dem Krankenwagen abgeholt werden mussten gute Besserung und hoffen, dass wir sie bald wiedersehen werden. Auch mein Cousin Lennart ist schwer gestürzt und hat sich am ersten Double einen Brustwirbel gebrochen. Ich wünsche dir, dass du schnell wieder gesund wirst.

Mit gedrückter Stimmung gingen wir am Sonntag trotzdem an den Start. Ich hatte eigentlich um 15.30 Uhr meinen Run nach unten. Doch die Fahrermassen bewegten sich nicht. Wie sich später herausstellte, hatte sich ein Fahrer im Steinfeld verletzt, weswegen sich das Rennen um eine halbe Stunde nach hinten verzögerte. Als ich dann an der Reihe war und starten wollte, wurde die Strecke erneut für einige Minuten gesperrt. Doch dann lief endlich der Countdown und ich konnte starten. Ich hatte bei der Abfahrt wenig Schwierigkeiten und nur hier und da passierte mir ein kleiner Patzer. Die Uhr blieb bei 1:55 Minuten stehen und ich konnte sich zum Schluss somit den 37. Platz sichern.

In Kürze folgt ein Bericht von unserem 24h-Rennen vom MTB Schaumburg

Graez Matt

Team Skoda Pabst Rider

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