Der frubiase® SPORT blog

15. April 2008
von drlinke

Heuschnupfen – Tipps für Allergie geplagte Outdoor-Sportler!


Frühlingzeit = Pollenzeit. Das bedeutet für ca. 16-20 Prozent der Deutschen rote Augen und eine Schniefnase. Vor allem für Sportler, die gerne im Freien trainieren, kann der ungeliebte Heuschnupfen da eine große Einschränkung im Sport-Alltag sein.
Daher gibt’s von mir heute ein paar Tipps, wie man – trotz Pollenflug – ungehindert seine Runden im Park drehen kann.

Tipp 1 – Die Tageszeit.
In ländlichen Regionen ist die Pollenkonzentration am Morgen höher, deswegen ist es ratsam, eher nachmittags oder abends zu trainieren. In der Stadt ist dies genau umgekehrt. Da sind die Pollen vor allem abends in höherer Konzentration unterwegs. Daher lieber den frühen Morgenstunden zum Sporteln nutzen.
Tipp 2 – Das Wetter.
Nicht nur die Wahl der Tageszeit kann Allergikern helfen, auch das Wetter hat einen Einfluss auf die Pollenkonzentration in der Luft. Nach einem kräftigen Regenguss lässt es sich dann zum Beispiel am besten joggen, da die Pollen mit dem Regen aus der Luft gespült werden.
Tipp 3 – Augen schützen.
Um die Augen vor Pollenbelastung zu schützen empfiehlt es sich, eine Sportbrille zu tragen, damit möglichst wenige Allergene in die Augenschleimhaut eindringen und dort den Heuschnupfen auslösen. Zusätzlich können Augentropfen roten und brennenden Augen vorbeugen und diese behandeln.
Tipp 4 – Nachsorge.
Eine Dusche nach dem Joggen spült die Pollen, die sich auf der Haut und in den Haaren festgesetzt haben, einfach in den Abfluss. Dadurch treten keine ungewollten allergischen Nachwirkungen auf. Was die Kleidung betrifft, sollte diese entweder gewaschen oder einfach an der Luft ausgeschüttelt werden, damit die an der Kleidung haftenden Pollen entfernt werden. Das Ausschütteln sollte aber bitte ein Nicht-Allergiker übernehmen! Sollte trotz allen Maßnahmen die Nase jucken, kann ein Meerwasserspray die Nase zusätzlich von lästigen Pollen befreien.

Mit diesen kleinen Tipps können auch Allergiker die Frühlingszeit an der frischen Luft genießen, ohne schniefend und niesend durch den Park zu joggen. Allerdings gilt: Bei heftigen Allergien mit Atemnot und der Gleichen sollte umgehend ein Arzt aufgesucht werden, um evtl. eine gezielte medikamentöse Therapie einzuleiten.

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Eine Reaktion zu „Heuschnupfen – Tipps für Allergie geplagte Outdoor-Sportler!“

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